
Über das Projekt
Steckbrief
Das passiert auf der Fläche
Die Highlandwiese einschließlich der angrenzendenWaldflächen soll beweidet werden. Die angrenzenden Waldflächen beziehen wir indie Maßnahme ein, und künftig werden sieeinem vollständigen Nutzungsverzicht unterliegen. Die vorhandenen Gehölze aus Sand-Birke, Obstgehölzen und weiteren Laubgehölzen bleiben auf den ehergrünlandtypischen Flächen erhalten.
Eine Anpflanzung weiterer Gehölze auf diesenFlächen ist nicht vorgesehen. Die vorhandenen Weiden werden als Kopfbäumeentwickelt; sie sind daher alle 2–3 Jahre zurückzuschneiden. Das Schnittgutkann als Benjeshecke an geeigneter Stelle aufgeschichtet und weiterentwickeltoder abtransportiert werden. Die Kopfbäume können zukünftig wertvolleHabitatbäume darstellen.
Die angrenzenden älteren Eichen- undHainbuchenmischwälder mittlerer, mäßig basenreicher Standorte binden wir in diegeplante Beweidung ein, sodass sich langfristig Hutewiesen und Hutewälderentwickeln können. Eine Beweidung und Einbeziehung der Wälder sollte jedochausschließlich im zeitweisen Wechsel erfolgen, damit die Tiere künftig nichtdauerhaft in den Waldflächen stehen.
Die geplanten Flächen werden mit Eichenspaltpfählengesichert. Die konkrete Ausgestaltung wird mit dem Bewirtschafter abgestimmt.
Um den Weidedruck auf den Flächen zu begrenzen,bewirtschaften wir die Bereiche mit 0,16–0,3 GV/ha. Eine Beweidung mit Schafen,Ziegen, Rindern, Pferden und Schweinen ist möglich. Der Zugang zu Wasserstellenund Unterständen muss gewährleistet sein. Die Bewirtschaftung kann während dergesamten Vegetationsperiode erfolgen.
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